Gedicht: Licht der Dunkelheit

Ein Ende Oktober entstandenes Gedicht, das im Deutschunterricht verlangt war. Ihr dürft gerne so viel Bedeutung hineininterpretieren, wie ihr möchtet – aber im Grunde soll das Gedicht nichts aussagen, ich wollte bloß die Hausaufgabe fertigstellen.
(Überraschenderweise haben mir mehrere Personen mitgeteilt, dass sie das Gedicht gut fänden. Ich finde es nicht schlecht, habe mir aber nicht wirklich Mühe gegeben. Ich bezweifle auch, dass ich in meiner Freizeit viele Gedichte schreiben werde.)

Licht der Dunkelheit

Die Dunkelheit der Nacht befällt die Stadt
Und frisst auch den letzten Funken Licht
Was es vorher noch erleuchtet hat
Wird nun aber verborgen, sieht man nicht

Das Unlicht kommt von außen und nun dringt es
Auch in die Herzen der Bewohner ein
Nun streunen sie umher, tun nichts Bestimmtes
Lichtlos, schutzlos, leblos und allein

So mancher sieht hier den Verlust von Klarheit
Was wir seh’n, fällt nun nicht mehr ins Gewicht
Das glauben manche zwar, aber in Wahrheit
Zeigt jeder hier erst sein wahres Gesicht

So gehe ich hier durch die Seitengasse
Und fühl‘ mich in der Ehrlichkeit verlor’n
So muss ich geh’n, doch eh‘ ich sie verlasse
Steigt etwas am Horizont empor

Das Licht des Tages überfällt die Stadt
Während es die Finsternis durchbricht
Was uns die Dunkelheit erleuchtet hat
Wird nun aber verborgen, sieht man nicht

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s